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Packservice Inside

In drei Monaten vom Zuschlag zum Produktionsstart

Wie in Hammersbach innerhalb kurzer Zeit ein neuer Co-Packing-Standort entstand

In den vorherigen Beiträgen haben wir gezeigt, warum Reaktionsfähigkeit und Qualität zu den entscheidenden Erfolgsfaktoren im Co-Packing gehören. Doch wie sieht das in der Praxis aus?

Hammersbach auf einen Blick

Ein besonders anschauliches Beispiel liefert unser Standort in Hammersbach. Im Februar 2025 erhielt Packservice den Zuschlag für das Projekt. Bereits ab Mai 2025 lief die Produktion am neuen Standort Hammersbach an. Ein Projekt, das eindrucksvoll zeigt, was möglich wird, wenn Erfahrung, strukturierte Prozesse und engagierte Mitarbeitende zusammenkommen.

Denn ein neuer Standort bedeutet weit mehr als zusätzliche Produktionsfläche. Prozesse müssen aufgebaut, Qualitätsstandards implementiert, Mitarbeitende geschult und Kundenanforderungen erfüllt werden. Und das alles unter hohem Zeitdruck. Wie gelingt das?

Ein neuer Standort. Aber kein Neustart.

Von außen betrachtet beginnt mit einem neuen Standort oftmals alles bei null. Tatsächlich war Hammersbach jedoch von Beginn an Teil eines größeren Ganzen. Die Grundlage bilden Menschen mit langjähriger Erfahrung und Prozesse, die sich in der Praxis bereits bewährt haben.

Unitleitung Hammersbach

Eine entscheidende Rolle spielte dabei Silvia Kriegel. Sie ist seit 2019 Teil der Packservice-Gruppe und war zuvor am Standort Butzbach in zahlreiche administrative und operative Prozesse eingebunden. In enger Zusammenarbeit mit ihrem Unitleiter Matthias Prepens übernahm sie zunehmend Verantwortung, entwickelte sich kontinuierlich weiter und erarbeitete sich das Vertrauen Ihrer Führungskräfte.

Als der neue Standort in Hammersbach aufgebaut werden sollte, fiel die Wahl der Unitleitung schnell auf Silvia Kriegel. Ihre Entwicklung, Erfahrung, Qualifikation und die räumliche Nähe zum Standort Butzbach waren ideale Voraussetzungen, um die Rolle der Unitleitung zu übernehmen.

Das richtige Teamwork

Standortaufbau TeamSilvia Kriegel wurde von Beginn an von einem starken Team unterstützt. Regionalmanager Marco Fricke begleitete den Aufbau gemeinsam mit Christian Busch, der ebenfalls Unitleiter innerhalb der Region ist. Auch Matthias Prepens unterstützte den Übergang mit Personal aus Butzbach nachdem er die Jahre zuvor bereits die Voraussetzungen dafür schuf, dass seine erfahrenste Mitarbeiterin diesen nächsten Entwicklungsschritt gehen konnte.

Was daraus entstand, war ein gemeinschaftlicher Standortaufbau, getragen von Erfahrung, Vertrauen und Teamarbeit, oder wie es Marco Fricke auf den Punkt bringt: „Hammersbach zeigt, was möglich ist, wenn drei Dinge zusammenkommen: Erfahrung, motivierte Mitarbeitende mit echter Gestaltungslust und eine partnerschaftliche Zusammenarbeit auf Augenhöhe mit dem Kunden. Genau diese Kombination hat den schnellen und erfolgreichen Aufbau des Standorts ermöglicht.“

Silvia Kriegel ergänzt: „Für mein Team und mich war der Start in Hammersbach trotz jahrelanger Erfahrung Neuland. Neue Produkte, neue Abläufe und gleichzeitig ein Kunde, für den Co-Packing Neuland war. Umso stolzer macht es mich, dass Hammersbach so schnell so gut funktioniert hat und sich so viele Mitarbeitende in dieser Zeit persönlich und fachlich großartig entwickelt haben.“

Wissen mitnehmen statt neu aufbauen

Der wichtigste Erfolgsfaktor lag also nicht in Organigrammen oder Projektplänen, sondern in den Menschen, die diese umsetzen. Mit Silvia Kriegel wechselten auch sechs weitere erfahrene Mitarbeiter von Butzbach nach Hammersbach. Diese brachten ebenfalls ihr Know-how, ihre Arbeitsweise und ihr Verständnis für die Prozesse der Packservice-Gruppe mit an den neuen Standort.

Trotz aller Erfahrung standen auch die Mitarbeitenden vor neuen Herausforderungen. Während in Butzbach zuvor überwiegend dekorative Kosmetikartikel konfektioniert wurden, konzentriert sich Hammersbach ausschließlich auf die Veredelung und Konfektionierung hochwertiger Spirituosen. Neue Produkte bedeuten neue Anforderungen, neue Packarten und neue Abläufe. Deshalb besuchte Silvia Kriegel vor dem Produktionsstart anderen Packservice-Standorte, um Einblicke in die Spirituosen-Konfektionierung sowie bewährte Prozess- und Organisationsstrukturen zu erhalten. Parallel wurden bestehenden Kenntnisse der Produktionsmitarbeitenden gezielt durch produktspezifische Schulungen ergänzt.

Genau dieses Prinzip verfolgt Packservice seit vielen Jahren: Bestehendes Wissen soll nicht an einem Standort verbleiben, sondern gezielt in neue Projekte übertragen werden. Erfahrene Mitarbeitende unterstützen dabei dauerhaft oder temporär als Task Force den Aufbau neuer Teams und sorgen dafür, dass bewährte Standards von Beginn an gelebt werden. So gelingt es von Beginn an auf einem gewachsenen Fundament aufzubauen.

Führung & Weiterentwicklung

Qualität von Anfang an

Gerade in der Anlaufphase eines neuen Standorts zeigt sich, wie eng Qualität und Reaktionsfähigkeit miteinander verbunden sind. Während Produktionsprozesse aufgebaut werden, müssen gleichzeitig Qualitätsanforderungen umgesetzt, Kundenanforderungen erfüllt und neue Abläufe zuverlässig etabliert werden.

In Hammersbach profitiert das Team dabei von den gruppenweiten Qualitätsstandards. Dokumentierte Prozesse, Schulungskonzepte und klare Verantwortlichkeiten schaffen die Grundlage dafür, dass neue Abläufe schnell etabliert und sicher umgesetzt werden können.

Blick auf die Projekt-Timeline

Betrachtet man den tatsächlichen Projektverlauf, wird deutlich, wie viel innerhalb kurzer Zeit erreicht wurde. Zwischen dem Zuschlag und dem Produktionsstart lagen lediglich drei Monate. Der eigentliche Aufbau der Produktion erfolgte innerhalb von nur vier Wochen.

Dass ein solcher Zeitplan keine Selbstverständlichkeit ist, betont auch Regionalmanager Marco Fricke: „Die größte Herausforderung bestand darin, sämtliche Voraussetzungen für den Produktionsstart termingerecht an richtiger Stelle einsatzbereit zu haben. Von der Produktionsausstattung über die IT-Infrastruktur bis hin zum Personal mussten viele Projektbausteine parallel koordiniert und rechtzeitig umgesetzt werden.“

Wenn Theorie zur Praxis wird

Die Geschichte von Hammersbach zeigt eindrucksvoll, dass Reaktionsfähigkeit und Qualität keine Gegensätze sind.

Erst durch erfahrene Mitarbeitende, eingespielte Prozesse und den gezielten Transfer von Wissen lässt sich ein neuer Standort innerhalb kurzer Zeit erfolgreich aufbauen. Genau davon profitieren unsere Kunden: durch schnelle Verfügbarkeit neuer Kapazitäten, zuverlässige Prozesse und die Sicherheit, dass auch unter hohem Zeitdruck höchste Qualitätsstandards eingehalten werden.

Oder anders gesagt: Was in Hammersbach entstanden ist, ist weit mehr als ein neuer Standort. Es ist ein Beispiel dafür, wie Erfahrung, Zusammenarbeit und Qualitätsbewusstsein von der ersten Minute an zusammenwirken. Damit aus feinen Spirituosen hochwertige Geschenksets, und Displays werden, die später im Handel und auf Aktionsflächen die Aufmerksamkeit der Verbraucher gewinnen.

Ganz im Sinne unseres Anspruchs: On Time. In Full. In höchster Qualität.

 

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